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Christian Death

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Christian Death ist eine der Gründungsbands des klassischen Deathrock. Die Geschichte der Band, ihre Kontroversen, bandinternen Streitigkeiten, Line-Up-Wechsel, Auflösungen und Wiedergeburten könnten ganze Bücher füllen. Glaubt man einschlägigen Lexika, entstand Deathrock aus dunklem US-Punk, Glam Rock, Horropunk, Hard Rock und Heavy Metal.
Wenn man genau hinhört findet man dies alles auch bei Christian Death…
1979 gründet Roger Allen Painter, besser bekannt als Rozz Williams, Sohn einer kalifornischen Baptistenfamilie, Christian Death (ev. ursprünglich unter dem Namen „The Upsetters“). Der Name Christian Death wurde als ironische Anlehnung an den französischen Modeschöpfer Christan Dior gewählt.
Nach der Auflösung und Reformierung mit neuen Bandmitgliedern 1981, erschien ´82 der erste Longplayer „Only Theatre Of Pain“ - für viele Fans die wohl wichtigste Christian Death Platte.

Nachdem Rozz Williams 1984 nach Paris übersiedelte, baute er die Band erneut um. Mit Valor, dessen Frau Gitane Demone und David Glass kamen drei Musiker der Band „Pompeii 99“ ins Line-Up. Dieses hielt wiederum nicht einmal ein Jahr und nach bandinternen Streitigkeiten zwischen Valor und Rozz verließ Rozz Williams die Band, um sich auf seine anderen Projekte (Heltir, Premature Ejaculation, später noch Shadow Project) zu konzentrieren. Damit war für die Band eine Ära besiegelt, die vom charismatischen, exaltierten und schmerzerfüllten Frontmann Rozz lebte und für viele Rozz-Fans auch das Ende von Christian Death bedeutete.

In der Folgezeit übernahm Valor das Mikro und erwarb die Rechte am Bandnamen. Nach Absprache sollte die Band allerdings unter dem Namen „Sin and Sacrifice“ weiter bestehen, doch schon für die folgende Europa-Tour wurde man wieder als Christian Death angekündigt.
Nach mehreren weiteren Alben (u.a. „Sex & Drugs & Jesus Christ“, 1988) und mehreren weiteren Line-Up-Wechseln, schrumpfte die Band im Jahr 1989 auf ein Duo zusammen. Der Musikstil von Christian Death änderte sich in Richtung aktuelleren, gängigeren Genres und so unterschrieb man Anfang der 90er beim Metal-Label Century Media Records. Die Veröffentlichungen wurden sowohl musikalisch wie auch stimmlich härter, was zum wohl fast vollständigen Verlust der ursprünglichen Identität führte.
1998 gaben sie auf dem Wave-Gotik-Treffen in Leipzig ein Konzert, welches ein deutscher Bischof zu verhindern versuchte. Grund dafür: bei einem Teil der Show stand Valors kleiner Sohn hinter dem Keyboard und sang einen Titel (Anmerkung: …mit einer Hammer-Stimme für einen Sechsjährigen!).
Kurz darauf veröffentlichten sie „Pornographic Messiah“ und gingen mit L’âme Immortelle als Vorband auf Europa-Tour. Im Jahr 2000 folgte die Veröffentlichung von „Born Again Anti Christian“ und im Herbst des gleichen Jahres eine Tour mit Cradle Of Filth.
Nach einigen mehr oder weniger misslungenen Alben und einer Welttournee 2003 unterschrieben sie 2007 einen neuen Plattenvertrag bei einem fränzösischen Label, welches das Album „American Inquisition“ veröffentlichte. Mit diesem Album kehrten Christian Death wieder mehr zu ihren Wurzeln zurück. Mit gothlastigerem Sound und zwischen Valor und Maitri wechselndem Gesang waren Christian Death 2007 wieder zurück auf den Szene-Bühnen.

… und nicht nur sie. Im gleichen Jahr formierten sich mit Christian Death 1334 einige Mitglieder der „Only Theatre Of Pain“-Generation, um dem 1998 durch Selbstmord aus dem Leben geschiedenen Rozz Williams Ehre zu erweisen.

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